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Zitiervorschlag: Janning, LR 2019, S. 81, [●], www.lrz.legal/2019S81
Gerade Start-Ups setzen Mitarbeiterbeteiligungsprogramme ein, um Mitarbeiter zu motivieren und den Unternehmenswert Exit-orientiert zu maximieren. Gleichzeitig sind die Programme ein wichtiger Baustein in der Vergütungsstruktur, um Talente zu gewinnen ohne dabei allzu viel Liquidität einzubüßen. Die bekannten Standard-Programme werden den einzelnen Wünschen und Anforderungen aber nicht immer gerecht. Gründer sollten sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen der Programme auseinandersetzen, um besser entscheiden zu können, welches Programm zu ihrer individuellen Mitarbeiterstruktur passt.
Zitiervorschlag: Eberle, LR 2020, S. 175, [●], www.lrz.legal/2020S175
Weitgehend unbeachtet hat der Finanzausschuss jüngst der sogenannten „Regulatory Sandbox“ für Deutschland eine Absage erteilt. Nach wie vor gibt es in Deutschland damit keine Möglichkeit für junge Finanzunternehmen, insbesondere aus der StartUp-Szene, innovative Geschäftsmodelle in einem begleiteten Verfahren unter Erleichterungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Aufsichtsbehörden zunächst auf eine Marktfähigkeit zu testen. Der nachfolgenden Kurzbeitrag stellt die jüngste Entscheidung des Finanzausschusses dar und gibt einen knappen Überblick über die Situation in Nachbarländern sowie europäische und internationale Bestrebungen bevor der Autor kurz die Auswirkungen des eher starren deutschen Aufsichtsregimes auf die - vorgeblich doch allseits gewünschte - Innovation in der deutschen Finanzdienstleistungsbranche skizziert.
Zitiervorschlag: Ehmann, LR 2019, S. 78, [●], www.lrz.legal/2019S78
Was ist Legal Design und warum sollte es uns interessieren?
Zitiervorschlag: Gehrmann, LR 2020, S. 173, [●], www.lrz.legal/2020S173
Am 27. März 2019 legte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) einen ersten Referentenentwurf zum IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SIG 2.0) vor. Nach dem sog. Doxing-Skandal und weiteren Hackerangriffen hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer versprochen, das IT-SIG 2.0 bereits im ersten Halbjahr 2019 zu verabschieden. Dies ist nicht gelungen. Bestenfalls wird eine Verabschiedung des IT-SIG 2.0 im zweiten Halbjahr 2020 erfolgen. Denn erst am 7. Mai 2020 veröffentlichte das BMI den zweiten überarbeiteten Referentenentwurf, der sich nun in der Ressortabstimmung befindet. Erst hiernach kann dieser ins Kabinett und anschließend ins parlamentarische Verfahren gehen. Hintergrund für die Verzögerung war vor allem, dass weder die Bundesregierung und noch die Unionsfraktion einen Konsens im Umgang mit dem Mobilfunkausrüster Huawei und seiner möglichen Beteiligung am künftigen 5G-Netzausbau in Deutschland gefunden hatten.
Zitiervorschlag: Ehmann, LR 2019, S. 51, [●], www.lrz.legal/2019S51
Legal Project Management (LPM) ist in den letzten Jahren im Kielwasser der Veränderungen im Rechtsmarkt groß geworden. Mit der „Werkzeugkiste“, die LPM sowohl Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen als auch ihren jeweiligen Auftraggebern zur Verfügung stellt, lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen: Auftraggeber und Auftragnehmer kommunizieren besser; Teammitglieder verschwenden weniger Zeit mit Missverständnissen sowie Fehlersuche und -behebung; in Projektteams entstehen stärkere Gefühle der Kontrolle und Arbeitszufriedenheit; und last but not least können die Rechtsberatungskosten für die Auftraggeber gesenkt werden, ohne dass die Wirtschaftlichkeit der Auftragnehmer langfristig darunter leidet.
Zitiervorschlag: Wachtel, LR 2020, S. 168, [●], www.lrz.legal/2020S168
Arbitration and digital transformation seem to be a perfect match. Especially during the current challenges the legal world is facing, arbitration has proven to be a reliable method to continue ongoing and initiate new disputes, to stay connected virtually and to keep learning through a variety of webinars. The rising use of virtual hearing centers and the switch from physical to virtual hearings is only one of the few adaptations we have seen recently. But, why is it that arbitration goes hand in hand with digital transformation and what are some of the down- and upsides when the use of technology expands significantly?
The following gives a brief response to these questions: Firstly, the flexibility and adaptability of arbitration is a key element of international arbitration and the parties' autonomy is inherent to the conduction of the arbitration (see section 1). However, when using new digital tools or new technologies, it is not the fanciest tool that wins. Rather, the one that provides a benefit to the practitioner and addresses the respective needs in each individual case (see section 2). Besides making the conduction of an arbitral proceeding (hopefully) more effective, digital transformation also supports diversity in international arbitration and plays a vital role in advocating for equality (see section 3).
Zitiervorschlag: Brandhoff, LR 2019, S. 38, [●], www.lrz.legal/2019S38
In 50 years Google will answer any legal question immediately: Bank: „Google, the Securities Companies Compensation Fund sent me a contribution notice for 2070 in the amount of 43.5 million euros. Is that contestable?“Google: „Yes. The correct contribution amounts to 8.3 million Euros only.“Bank: „Thank you, Google! In 2019 my law firm charged 27.000 Euros for such an answer.“Google: „I know. That´s why lawyers are extinct since 2065.“
Zitiervorschlag: Erbguth/Stepanova/Diehl, LR 2020, S. 145, [●], www.lrz.legal/2020S145
Jeder von uns kennt das: Man besucht eine Webseite und wird mit einer Vielzahl von Informationen zum Datenschutz „überflutet“. Früher waren es noch teils dezente Banner am unteren Rand einer Webseite, heute hat sich die Bannerbelästigung zugespitzt, woran nicht zuletzt die Planet49-Entscheidung des EuGH schuld ist. Verunsicherte Webseitenbetreiber agieren nach dem Motto „viel hilft viel“ und lassen daher keine Gelegenheit aus, etwas zum Datenschutz mitzuteilen. Der gut gemeinte Ansatz, den Verantwortlichen zu verpflichten, den Betroffenen über die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu informieren, ist in einer „Informationstortour“ für den Verantwortlichen und zugleich einer Bannerbelästigung für den Betroffenen gemündet.
Zitiervorschlag: Kohlmeier/Trummer, LR 2019, S. 34, [●], www.lrz.legal/2019S34
Im Interview mit Matthias Trummer berichtet Astrid Kohlmeier über Design Thinking und gewährt Einblick in ein Projekt, das sie auf der VLT’19 präsentiert.“
Zitiervorschlag: Voß, LR 2020, S. 130, [●], www.lrz.legal/2020S130
Für den Erfolg einer und die Ankunft der DLT bzw. der Blockchain im Mainstream ist es wie so häufig bei technischen Innovationen unabdingbar, die an die Herausforderer-Technologie gestellten, möglicherweise auch überzogenen, Erwartungen und erhofften Vorteile in tatsächlichen Anwendungsfällen nachzuweisen.