LRZ E Zeitschrift Logo

LRZHeaderBogenRot
 

Zeichen (o. Leerz.) 5.155
Lesezeit 7 Min.

Dieser Artikel ist ein Sponsored Article, d.h. wir erhalten für die Veröffentlichung einen finanziellen Beitrag. Wir haben entschieden, ihn zu veröffentlichen, weil das Thema Sprachtechnologie für unsere Leserinnen und Leser relevant ist und von wenigen Fachbeiträgen behandelt wird.

Angela Alliger
Geschäftsführerin | Philips Speech Deutschland

Bei allem Hype um Legal Tech stehen Rechtsanwälte vor Digitalisierungshürden. Wie man das Dilemma lösen kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

1. Einleitung

LegalTech, Künstliche Intelligenz, Automatisierung – noch nie waren die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Anwaltsbranche so vielfältig und dynamisch wie jetzt. Plattformen und Interessensgruppen, die sich auf LegalTech spezialisieren, sprießen weltweit aus dem Boden und treffen auf reges Interesse, so auch die Veranstaltung LEGAL LIVE Autumn 2021 vom 9.-11.11 2021.

 

Ganz neue Fragen tauchen auf. Sollen sich Anwälte sorgen darum machen, von einem Roboter ersetzt zu werden? Wird künftig ein Algorithmus Recht sprechen?

 

All dies ist näher, als man glaubt. Scheidungsverfahren oder die Klärung von Verkehrsdelikten könnte man zum Beispiel an die künstliche Intelligenz auslagern. Die investierte Zeit und die Kosten für Mandanten werden weniger, wenn der Anwalt bei der Recherche und Analyse bereits von KI-Tools unterstützt wird. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

 

2. So viel zur Vision. Doch wie sieht die Praxis aus?

Als Anbieter von maßgeschneiderten Sprachtechnologie-Lösungen für Kanzleien und Rechtsabteilungen hat Philips Speech eine lange Tradition. Über 65 Jahre genau gesagt, denn damals lief das weltweit erste Diktiergerät mit Kassette vom Band.

 

Inzwischen hat sich natürlich einiges verändert. Bei Philips Speech bestimmen längst Software (as a Service), Cloud und KI-basierte Lösungen das Geschäft. Die erste Cloud-Diktierlösung Philips SpeechLive1 wurde zum Beispiel bereits 2014 entwickelt. Doch auch die Kassette findet sich heute noch in vielen (deutschen) Anwaltskanzleien.

 

3. Die Angebote sind da, warum geht die Digitalisierung also nicht schneller voran?

Fragt man Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte direkt, wo denn nun eigentlich die Hindernisse sind, dass die Digitalisierung nicht schneller voranschreitet, ergibt sich folgendes Bild: Für knapp ein Viertel ist es die fehlende technische Infrastruktur, die die Digitalisierung hemmt, gefolgt von Sicherheitsbedenken, immerhin ist “die Cloud” oft die Basis digitaler Lösungen.

 

Auch eine fehlende Gesamtstrategie bzw. die nötigen Investitionen für die Finanzierung von Digitalisierungsoffensiven werden zumindest noch von 5 von 10 Befragten als Hindernis gesehen. Diese Daten stammen aus einer Umfrage von Philips Speech im Rahmen einer Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Anwaltsverlag (Oktober 2021).

 

Das Ziel, die Digitalisierung voranzutreiben, sollte jedoch nicht vom Tisch fallen, sondern im Gegenteil ins Zentrum rücken. Denn die Herausforderungen werden nicht weniger, die Arbeitswelt verändert sich weiter und der Markt entwickelt sich.

 

4. Der Workload wird mehr, nicht weniger

Dies zeigen einige Umfragen und Studien, die speziell die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Coronakrise untersuchen. Der Microsoft 2021 Work Trend Report2 wertete Metadaten zur Nutzung von Anwendungen wie Outlook und Teams aus und fand heraus, dass der Meetingaufwand um sagenhafte 148 Prozent gestiegen ist – Meeting Overkill also. Die Anzahl an Menschen, die an Office-Dokumenten arbeiten, ist um 66 Prozent gestiegen. Es wird also auch mehr getippt als je zuvor.

 

Auch der Branchenführer der spezialisierten juristischen Spracherkennung Nuance3 hat erhoben, dass fast zwei Drittel der Juristen angeben, dass ihre Arbeitsbelastung während der Pandemie zugenommen hat. Zudem fehlen, auch das ergab diese Umfrage, immer mehr Fachkräfte, zum Beispiel Rechtsanwaltsfachangestellte.

 

Zusammengefasst müssen also weniger Menschen mehr leisten und Mandanten erwarten sich eine effiziente und zuverlässige Bearbeitung ihrer Anliegen. Im schlimmsten Fall sind sowohl die Mitarbeitenden als auch die Mandantinnen und Mandaten unzufrieden. Die Konkurrenz schläft nicht.

 

5. Dokumentationsprozesse sind ein Nukleus für die Digitalisierung

Hier liegt für Kanzleien und Rechtsabteilungen ein großes Optimierungspotenzial verborgen, immerhin handelt es sich oft um repetitive, standardisierte Abläufe, die mit dem Einsatz der richtigen Technologie deutlich zu beschleunigen und zu automatisieren sind.

 

Hiermit ist Sprachtechnologie gemeint, also intelligente Kollaborationslösungen, die Spracherkennung integrieren.

 

Mit Spracherkennung wird die Aufnahme des Inhalts (der Input) deutlich beschleunigt, immerhin sprechen wir alle mindestens drei Mal schneller als wir tippen. Die darauffolgende Bearbeitung des Dokuments (der Throughput) wird über digitale Prozesse kollaborativ abgebildet, Fristen gemanagt, Prioritäten vergeben usw.

 

Der Output: ein in Rekordgeschwindigkeit fertiges Dokument. Dazu ein zufriedener Mandant, dessen Geld so effizient wie möglich eingesetzt wurde. Und zufriedene Mitarbeitende, die sich nicht in manuellen Tätigkeiten verlieren, sondern Zeit sparen für Dinge, die dem Unternehmen tatsächlich mehr Wert bringen. Eine Win-Win-Win-Situation also.

 

6. Doch jetzt konkret

Philips Speech, der globale Marktführer bei professionellen Diktierlösungen, kooperiert mit dem Spracherkennungsprofi Nuance. Das Ergebnis: die kollaborative Diktier- und Transkriptionslösung SpeechExec Enterprise mit integrierter Nuance Spracherkennung Dragon Legal / Professional Anywhere. Kundinnen und Kunden haben somit alles, was sie für die Digitalisierung ihrer Dokumentationsprozesse brauchen, aus einer Hand.

 

Dies alles klingt auf den ersten Blick vielleicht kompliziert.

 

Sobald Sie jedoch überzeugt sind, dass Sie an Ihrer jetzigen (vielleicht sogar noch analogen) Arbeitsweise etwas ändern wollen, sind die Experten von Philips Speech für Sie da, um Sie zu beraten und bei der Auswahl und Implementierung zu unterstützen.

 

Denn unser Anliegen ist, dass Sie mit uns als Technologiepartner das volle Potenzial der Sprachtechnologie in Ihrem Unternehmen entfalten.

 

 


1 https://www.speechlive.com/de.

2 Microsoft 2021 Work Trend Index https://ms-worklab.azureedge.net/files/reports/hybridWork/pdf/2021_Microsoft_WTI_Report_March.pdf.

3 Nuance Whitepaper: Spracherkennung im Rechtswesen – neue Arbeitsweisen dank KI-basierter Softwarelösungen.

Meistgelesene LRZ-Beiträge

  1. Monat
  2. Jahr
  3. All Time

 

Diesen Monat

302 x diesen Monat gelesen

248 x diesen Monat gelesen

(Kartell-)Recht und das Metaversum

Prof. Dr. Boris Paal

03.05.2022

 

 

Dieses Jahr

 

All Time

17795 x gelesen

Legal Design

Astrid Kohlmeier

08.02.2018

8694 x gelesen

Unsere Daten, kein Entgelt?

Prof. Dr. Falko Tappen | Karina Geissler | Meike Kirst

18.01.2018

8606 x gelesen

Juristisches Projektmanagement

Harald Evers | Todd Hutchison

19.12.2018

Ihr Kontakt

Journal@LRZ.legal

+49 69 3487 920-92

 

Kaiserstraße 53
60329 Frankfurt a. M.

Folgen Sie uns

 Xing